Der Beitrag Call for Contribution: Interdisziplinärer Workshop „Feminism is a battlefield“ erschien zuerst auf PostKulturwissenschaften.
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„Wie erforschen, was sich bewegt?“
— Susanne Maurer
Wie lassen sich Queer- und Frauenbewegungen analysieren und befragen, wenn sie gleichzeitig als soziale Bewegungen stetig in Veränderung, in Bewegung begriffen sind?
Im Rahmen des interdisziplinären Workshops Feminism is a battlefield von und für Nachwuchs-wissenschaftler:innen, Aktivist:innen und Künstler:innen wollen wir uns einem Verständnis von sozialen Bewegungen über ihre Konflikte nähern. Dabei können sowohl historische als auch gegenwärtige Konflikt- und Bewegungsräume der Queer- und Frauenbewegungen im Fokus stehen. Die Erziehungswissenschaftlerin Susanne Maurer hat im Rahmen dieses Spannungsfeldes auf die Brisanz von Konflikten für die Frauenbewegungsforschung hingewiesen. Sie versteht Konflikte als Spuren und als Schlüssel zum Verständnis für längerwährende Prozesse und wichtige Ereignisse und Themen der Bewegung, aber auch der gesamten Gesellschaft.
Alle Queer- und Frauenbewegungen lagen und liegen mit gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnissen im Streit, führ(t)en aber auch Konflikte unter- und zwischeneinander. Sie kämpf(t)en gegen Unterdrückung, Ausbeutung und Enteignung, rungen und ringen um Differenzen, Anerkennung und Umverteilung und formulier(t)en Utopien für eine andere Zukunft. Indem wir uns speziell den streitbaren Räumen und Konflikten, in denen Bewegungsziele ausgehandelt werden, zuwenden, wollen wir eine Perspektive eröffnen, die es ermöglicht Queer- und Frauenbewegungen in ihrer Heterogenität und Komplexität zu erforschen.
Mögliche Themen/Fragen für Beiträge könnten sein:
Wir möchten am 6. und 7. Mai 2022 gemeinsam in Leipzig Ihre und Eure Forschungsarbeiten rund um Konflikt- und Bewegungsräume in Queer- und Frauenbewegungen – vor allem anhand mitgebrachter Quellen – diskutieren. Bringt mit, was euch bewegt!
Der Workshop wird Werkstattcharakter haben und ist interdisziplinär angelegt. Er richtet sich sowohl an historisch, soziologisch, kulturwissenschaftlich, philosophisch und künstlerisch Arbeitende sowie an politisch Aktive.
Es können auch Vorschläge eingereicht werden, die am Rande des Themas zu liegen scheinen. Die inhaltliche Schwerpunktsetzung des Workshops wird durch die Einreichungen mitgestaltet.
Wir bemühen uns um Finanzierung der Fahrt- und Übernachtungskosten.
Bei Interesse senden Sie/sendet bitte ein kurzes Exposé (ca. Eine Seite) bis zum 20. Januar an: [email protected]
Der Workshop wird organisiert von
Kassandra Hammel (Albert-Ludwig-Universität Freiburg)
Christian Kleindienst (Universität Leipzig)
Pia Marzell (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
Barbara Schnalzger (Universität Leipzig & MONAliesA Leipzig)
Constanze Stutz (TU Dresden)
und ist ein Kooperationsprojekt mit
der Feministischen Bibliothek MONAliesA Leipzig
sowie dem Lehrstuhl für Geschlechtergeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Der Call kann ebenfalls auf H-Soz-Kult und dem Theorieblog eingesehen werden.
Das Programm des Workshops kann hier eingesehen werden:
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